FlächenabdichtungInjektionsabdichtung

Schlossbergtunnel Tübingen

Bahn frei: Für die Sanierung eines Eisenbahntunnels erstellte der Tricosal-Standort aus Ulm ein umfassendes Abdichtungskonzept. Das kam so gut an, dass die Tricosal die Arbeiten auch gleich ausführen durfte – mit Erfolg.

Die Bahnstrecke von Tübingen ins rund 17 Kilometer entfernte Herrenberg führt auf Tübinger Stadtgebiet durch den knapp 300 Meter langen Schlossbergtunnel. Im Zuge der Elektrifizierung der Bahnstrecke stellten die Verantwortlichen massive Undichtigkeiten im Tunnelgewölbe fest. Schnell war klar, dass nur eine gründliche Tunnelsanierung die Ursachen der Undichtigkeiten beseitigen würde.

Mit der Ausarbeitung eines umfangreichen Sanierungskonzepts beauftragte der Auftraggeber den Ulmer Standort der Tricosal Bauabdichtungs GmbH & Co.KG. Aufgrund ihrer großen Erfahrung auf diesem Gebiet legten die Ulmer Abdichtungsprofis bereits nach kurzer Zeit ein tragfähiges, ökonomisches Gesamtkonzept vor.

Das überzeugte auf ganzer Linie, so dass der Auftraggeber den Empfehlungen der Tricosal folgte und eine erste Teilsanierung beauftragte. Hierfür stand ein Zeitfenster von lediglich drei Wochen zur Verfügung. Doch auch der eng gesteckte Zeitrahmen sollte für das erfahrene Abdichtungsteam aus Ulm keine Hürde darstellen.

„Die Teilsanierung sollte auf einer Länge von 20 Metern erfolgen. Hierzu haben wir mit der Gerüstbaufirma Quadrex sowie dem Heinrich-Schmid-Standort Bauten- und Korrosionsschutz aus Reutlingen kooperiert“, berichtet Tricosal-Bauleiter Ricardo Jahn. „Dank dieser Zusammenarbeit und dem engagierten Einsatz aller beteiligten Handwerker und Spezialisten konnten wir den knappen Termin halten.“

Vor allem die Notwendigkeit mehrerer Arbeitsschritte verlangten dabei eine gute Planung. Zuerst wurde die Gewölbedecke feststoffgestrahlt. Anschließend erfolgte eine zusätzliche Reinigung mit dem Hochdruckreiniger, um lose Teile zu entfernen. Das war erforderlich, um eine entsprechende Haftzugfestigkeit zu erreichen. „Um die direkten Wassereintritte zu stoppen, setzten wir über 500 Injektionspacker“, berichtet Jahn. „Über diese injizierten wir über 200 Kilogramm SPUR-Injektionsgut. Anschließend stellten wir eine Negativabdichtung mit unserem Tricoflex Abklebesystem her. Es besteht aus einer TPE-Membrane.“ Rund 1.000 Kilogramm Epoxidharzkleber hätten er und seine Mitarbeiter auf dem 20 Meter langen Teilstück verarbeitet.

Bautafel

Teilsanierung Schlossbergtunnel Tübingen
  • Nutzung: Eisenbahntunnel
  • Länge: 288 Meter
  • Baujahr: 1910 (Fertigstellung)
  • Auftraggeber: Zweckverband ÖPNV Ammertal
Vorher: Durch das Tunnelgewölbe drang Wasser ins Bauwerk.
Vorher: Durch das Tunnelgewölbe drang Wasser ins Bauwerk.

 

Um die direkten Wassereintritte zu stoppen, setzten die Mitarbeiter der Tricosal über 500 Injektionspacker. Über diese wurde ein Spezialharz in den Untergrund injiziert.
Um die direkten Wassereintritte zu stoppen, setzten die Mitarbeiter der Tricosal über 500 Injektionspacker. Über diese wurde ein Spezialharz in den Untergrund injiziert.

 

Die Negativabdichtung mit demTricoflex Abklebesystem besteht aus einer TPE-Membrane.
Die Negativabdichtung mit demTricoflex Abklebesystem besteht aus einer TPE-Membrane.
Nachher: Der 20 Meter lange Teilabschnitt des Deckengewölbes wurde dauerhaft abgedichtet.
Nachher: Der 20 Meter lange Teilabschnitt des Deckengewölbes ist dauerhaft abgedichtet.